live in.Stuttgart | Sommer 2026 35 SPORT 1 Worauf haben Sie sich beim Start in Ihren neuen Job am meisten gefreut? Ich habe mich besonders auf die Kolleginnen und Kollegen sowie auf die fantastischen Veranstaltungen gefreut. Die Kombination aus starkem Team und außergewöhnlichem Veranstaltungsportfolio macht die Aufgabe bei in.Stuttgart für mich besonders reizvoll. 2 Das Frühlingsfest ist vorbei. Wenn Sie sich entscheiden müssten: Achterbahn, Festzelt oder Losbude? Ich finde die Kombination entscheidend. Besonders begeistert hat mich die kulinarische Vielfalt auf dem Frühlingsfest, die ich sehr genossen habe. 3 Was und wann war Ihr erstes Live-Erlebnis? Mein erstes Live-Erlebnis war bei „Jugend musiziert“ am Klavier. Zum Glück habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich darin besser bin, die Bühne zu organisieren, als sie selbst als Musiker zu bespielen. 4 Was wollten Sie als Kind mal werden? Als Kind wollte ich Musiker, Pfarrer oder tatsächlich auch Parkplatzbetreiber werden. Rückblickend steckt darin vieles, was meine Arbeit bis heute und jetzt bei in.Stuttgart prägt: Kreativität und Emotionen, Verantwortung für Gemeinschaft – und ganz pragmatisch die Freude daran, komplexe Abläufe so zu organisieren, dass Menschen gut ankommen und sich wohlfühlen. 5 Mit welchem Job haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Mein erster Job war an der Theke im Vitadrom in Feuerbach. Dort habe ich früh gelernt, was echte Dienstleistung bedeutet: aufmerksam sein, mit anpacken und auch in stressigen Momenten freundlich und verlässlich bleiben. Vor allem aber habe ich dort viele Menschen kennengelernt – und gemerkt, wie sehr Atmosphäre und Gastfreundschaft den Unterschied machen. Diese Haltung nehme ich bis heute mit: Auch bei in.Stuttgart geht es amEnde darum, für Gäste, Partner und Teams einen Rahmen zu schaffen, in dem sich alle gut aufgehoben fühlen und ein Erlebnis entsteht. 6 Was bringt Sie so richtig auf die Palme? Wenn viel geklagt wird, obwohl es objektiv keinen Anlass gibt. Mir ist wichtig, dass wir Herausforderungen gemeinsamund lösungsorientiert angehen –mit Blick nach vorn statt in Endlosschleifen. 7 Frühstarter oder Nachteule? Ich bin klarer Frühstarter. Meist stehe ich gegen 5 Uhr auf und nutze die morgendliche Ruhe, um den Tag strukturiert und konzentriert vorzubereiten. 8 Welche Superkraft wäre für einen Geschäftsführer im Eventbereich die nützlichste? Klonen wäre genial! Dann könnte man gleichzeitig auf dem Wasen und den fantastischen Events in der Liederhalle, der Porsche-Arena, der Schleyer-Halle oder der BÜRGER Freilichtbühne sein. 9 Wenn Sie Ihre ersten Wochen bei der in.Stuttgart in drei Worten beschreiben müssten. Welche wären es? Begeisternd, kollegial, sehr vielfältig. 10 Ihr persönlicher Wunsch für Ihr neues Team in den nächsten zwölf Monaten – in einem Satz! Mein Wunsch für mein Team ist, dass wir gemeinsam mit viel Freude, Kreativität und gegenseitigem Vertrauen die aktuellen Herausforderungen als Chance nutzen. Zehn Fragen an Guido von Vacano Als neuer Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft hat Guido von Vacano seit 1. April 2026 die Nachfolge von Andreas Kroll angetreten. Nun ist er für große Feste wie das Cannstatter Volksfest verantwortlich, aber auch für die Liederhalle, die Schleyer-Halle, PorscheArena und die BÜRGER Freilichtbühne. Auch der Easy Ticket Service gehört in seinen Bereich. Das Veranstaltungsgeschäft ist ihm nicht neu. Bei der Messe Stuttgart verantwortete er als Mitglied der Geschäftsleitung bereits viele Messen, zum Beispiel die Urlaubsmesse CMT. Wir haben ihm zehn Fragen gestellt. Foto: in.Stuttgart/Christoph Schmidt
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